Propangas

Als farbloses und brennbares Gas zählt Propan zu den Kohlenwasserstoffen. Propangas steht an dritter Stelle in der homologen Reihe der Alkane. Es verflüssigt sich leicht und löst sich bereits in wenig Wasser auf. In hoher Konzentration hat Propangas eine narkotisierende Wirkung, die bis zum Ersticken reicht. Das hoch entzündliche Propan bildet in der Luft explosionsfähige Gemische. Im industriellen Bereich wird das Gas als Nebenprodukt bei der Erdgasförderung gewonnen und beim Cracken in einer Erdölraffinerie hergestellt. 

Zu den Einsatzgebieten von Propan zählt die Verwendung als Flüssigkeit zu Heiz- und Brennzwecken, beispielsweise beim Antrieb von Fahrzeugen oder bei der Feuerung von Ballonen. Propan wird ebenfalls als Heizmittel in Gasboilern, Gasgrills und Gasherden verwendet. Es eignet sich gleichfalls für Gas-Rechauds, Feuerzeuge und Löt- und Schweißgeräte. Für viele Anwendungszwecke wird es mit Butan gemischt. Unter Druck verflüssigtes Propan wird in Tanks oder Gasflaschen gelagert. Außerdem wird Propan ebenfalls in unterirdischen Kavernen eingelagert. Dies geschieht als Vorratsspeicherung, um den höheren Bedarf im Winter abzudecken. Für zahlreiche mobile Anwendungen stellt Propan die optimale Energiequelle dar.   

Propan ist in seinem Ursprung völlig geruchlos und erhält erst durch Odorierung einen Geruchsstoff, damit es olfaktorisch wahrnehmbar wird. In Gasflaschen gelagertes Propan lässt sich leicht transportieren und ist, bei ordnungsgemäßem Umgang absolut sicher. Zudem ist Propan umweltschonend, denn es verbrennt zu Kohlendioxid und Wasser und hinterlässt keine schädlichen Rückstände. Deshalb stellt Propan ein hochwertiges Produkt dar, das dem Qualitätsstandard gemäß der DIN 51622 Norm entspricht. Propan wird in vielen Bereichen des täglichen Lebens verwendet. Im Campingurlaub dient es zum Heizen, für die Warmwasseraufbereitung und zum Kochen.   

Im Haushalt wird es ebenfalls zum Kochen und zum Grillen mithilfe eines Gasgrills verwendet. Handwerker nutzen Propan bei Dachdeckerarbeiten, beispielsweise beim Erhitzen der Dachpappe. Auf Baustellen wird das Gas in der Bautrocknung eingesetzt und dient dem Erhitzen der Heizstrahler oder dem Gebläse. Als Kältemittel ist Propan ebenfalls verwendbar und wird zum Betrieb von Klimaanlagen und Wärmepumpen eingesetzt. Es dient außerdem als Kraftstoff für Gabelstapler und kann auch als Autogas für PKWs verwendet werden. Straßenbauer nutzen Propan zur Verarbeitung von Bitumen, während es im Metallbau zum Brennschneiden verwendet wird. In allen Bereichen gilt das Gas als praktische, saubere und mobile Energiequelle. In Privathaushalten wird Propan als Brenngas in Verbindung mit Terrassen- und Gasstrahlern, Katalytöfen und Heizgebläsen verwendet. Propan kann auch im Winter problemlos verwendet werden. Das Gas verdampft auch noch bei Temperaturen bis minus 40 Grad. 

Für den mobilen Einsatz wird das Flüssiggas in Gasflaschen angeboten. Die gängigen Befüllungen der Flaschen liegen bei 5, 11 und 33 Kilogramm Gas. Beim Transport der Gasflaschen ist dennoch ein gewisses Maß an Vorsicht geboten. Durch die Beachtung der Richtlinien zur korrekten Ladungssicherung lässt sich ein unsachgemäßer Transport vermeiden. Die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften sind auf dem Produktaufkleber ersichtlich. Auch die Kennzeichnung als Gefahrgut ist an der Gasflasche angebracht. Häufig werden Propangasflaschen in Baumärkten angeboten. Dabei wird den Nutzern meist eine Pfandflasche zur Verfügung gestellt, die bei Rückgabe gegen eine volle Flasche umgetauscht werden kann.

 

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